Unterstützung eines rumänischen Kinderheims

Die Heimleiterin Mariann N. beim Besuch von verwahrlosten Kindern in einer rumänischen Zigeuner-Siedlung und beim Deutsch-Unterricht in ihrem eigenen neuen Kinderheim.
Durch den Kontakt zu der jungen deutschsprachigen Heimleiterin Mariann N., die als Betreuerin und Erzieherin bereits jahrelang in einem Kinderheim tätig gewesen war, das von einem dort lebenden Franziskaner-Mönch gegründet worden war, konnte eine fruchtbare Zusammenarbeit beim Aufbau eines neuen Kinderheims für Sozialwaisen sowie für verwahrloste Kinder aus gewalttätigen Familienverhältnissen in der Stadt Medias zustande kommen. Mariann wurde hierzu die Heimleitung übertragen und ein dort bereits bestehender Kolping-Verein stellte im Jahr 2015 großzügig hierzu ein ungenutztes großes Wohngebäude zur Verfügung. Durch großzügige und umfassende Sachspenden deutscher Helfer konnte das Heim in kürzester Zeit vollständig bewohnbar gemacht und renoviert werden, sodass im selben Jahr noch etwa 15 Kinder dort einziehen konnten.
Unser Verein steuerte hierzu wesentliche finanzielle Mittel bei zur Einrichtung einer Großküche, mehrerer benötigter Kühlschränke, Kleidung, Medikamente, Nahrungsmittel, Hygieneartikel usw. und ermöglichte seitdem durch monatliche finanzielle Zuwendungen die Finanzierung anfallender Kosten und Ausgaben vor allem von Lebensmitteln und Medikamenten, während die Stiftung des Franziskaner-Paters die Kosten für Gehälter und Sozialausgaben des angestellten Personals übernahm.
Während zweier Besuchsreisen zu dem Kinderheim konnten sich die beiden Vereinsvorsitzenden Wolfgang und Margit Hahl persönlich davon überzeugen, dass die zugewendeten finanziellen Mittel entsprechend verantwortungsbewusst und sinnvoll eingesetzt wurden, und ein herzliches Verhältnis zu den dort lebenden Kindern entwickeln, die über die Unterstützung und persönliche Kontaktaufnahme sich erfreut und begeistert zeigten.
Trotz sprachlicher Barrieren gelang die direkte Kommunikation von Herz zu Herz so mühelos, dass die Kinder des Heims voll Begeisterung und Enthusiasmus gemeinsam mit dem Ehepaar Hahl Qi-Gong-Gesundheitsübungen durchführten sowie einfache Techniken des Handauflegens sogar gleich nach einer Einführung an ihrer Heimleiterin ausprobieren wollten.
Das langfristige Ziel unserer Vereinsbemühungen ist es, den Kindern später Ausbildungen in Deutschland, z.B. in Pflege- und Sozialberufen und damit eine interessante und sichere berufliche Zukunft zu ermöglichen, da in Rumänien die meisten Jugendlichen wegen mangelnder Möglichkeiten meistens arbeitslos bleiben oder nur einfache körperliche Gelegenheitsarbeiten in der Landwirtschaft annehmen.
Gemeinsames Essen beim Besuch im rumänischen Kinderheim.

Bei allen Aktivitäten, egal ob Basteln, Putzarbeiten...

... oder gemeinsamen Qi-Gong Übungen, waren sämtliche Kinder immer hoch motiviert und mit vollster Begeisterung dabei.
Von unserem Verein organisierter Busausflug in die Berge, um den Kindern ihre eigene Heimat aufzuzeigen und näher zu bringen.
Die Vereinsvorsitzenden Wolfgang und Margit Hahl bei einer Einführung der Kinder in Techniken des Handauflegens und Kristall-Legungen. Zu ihrer Verblüffung erfassten die Kinder sofort alle Übungsinhalte trotz sprachlicher Barrieren und spürten intuitiv die heilsame Auswirkung solcher Energiepraktiken (Foto links und mitte).
Voller Stolz demonstrierten sie sofort das Erlernte ganz praktisch an ihrer Heimleiterin, die sich gerne dafür zur Verfügung stellte und höchst erstaunt war über die für sie deutlich spürbar positive Auswirkung (Foto rechts).